Sonntag, 3. Dezember 2006

zeig mir deine schrift und ich sag dir wer du bist

Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:

Kitty ist selbstbewusst und bereit,
ihre Stärken auch anderen zu zeigen.
Sie ist locker und großzügig.

Ihr ist sehr wichtig, nach außen etwas darzustellen.

Kitty ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihr nicht leicht, sich anzupassen.

Kitty ist eher nachdenklich und vorsichtig.
Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit gehören deshalb zu ihren Stärken.

Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert,
wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie
ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Sie ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Kitty ist ein vernunftgesteuerter Mensch.
Sie versucht, ihre Gefühle zu verbergen und sich bei Entscheidungen nur vom Verstand leiten zu lassen.

Sie versucht, die eigene Meinung durchzusetzen.
Wenn sie etwas besser weiß als andere, muss sie es ihnen auch unbedingt mitteilen.

Kitty ist ein Lebenskünstler: ideenreich, produktiv und
kreativ überwindet sie Probleme.
Manchmal wirkt ihre Art, mit der Umwelt umzugehen,
etwas theatralisch.

Sie besitzt sehr viel Elan und Unternehmungsgeist,
allerdings neigt sie zu Widersprüchen und Rechthabereien.


Diese Deutung wurde auf den Seiten von www.graphologies.de erstellt.
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trifft sowas von zu - schon interessant (zum "mich darstellen wollen" - hm ja sonst hätte ich keinen weblog ;) )

Sonntag, 2. Juli 2006

...

Psychiatriestatement eines Patienten in der Schweiz

Kann ich nur unterschreiben.

Sonntag, 5. März 2006

Schizophrenie - Krankheit der Missverständnisse

Was ist denn eigentlich Schizophrenie?

Schizophrenie (v. griech. σχίζειν "abspalten"und φρήν „Seele“) ist eine Sammelbezeichnung für eine ganze Reihe von psychischen Krankheiten. Sie wird den Psychosen zugeordnet. Man spricht daher auch von "Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis". Die Schizophrenie ist eine der häufigsten Störungen im stationären Bereich der Psychiatrie.

Und was für Symptome gibt es?

Charakteristisch sind Halluzinationen (zB akustische - Stimmen/Geräusche hören), Ich-Störungen(bin ich wirklich ich?, ich werde doch beeinflusst!) und formale Denkstörungen(ich will dem gespräch folgen aber...wo kommen all diese gedanken her?!).

Häufig sind dabei akustische Halluzinationen: ca. 80% der an einer schizophrenen Psychose Erkrankten hören Stimmen. Befehlende (imperative) sind dabei selten.(selten ja - aber da - häufiger sind aber die "über den Kopf hinweg redenden"

Ein entscheidendes Kriterium für die Diagnose ist das wahnhafte Denken. Ein Wahn bedeutet eine unerschütterliche Überzeugung, die auch durch Fakten nicht zu widerlegen ist; für den Kranken besteht eine „Wahngewissheit“, etwa verfolgt, beobachtet oder abgehört zu werden. Diese Symptome werden als „Plussymptomatik“ bezeichnet.

Im Gegensatz dazu stehen die „Minussymptome“, wie etwa sozialer Rückzug, emotionale Verarmung oder Verflachung, Antriebsverlust, Willensschwäche (Abulie), mangelnde Körperpflege, psychomotorische Verlangsamung. Viele Betroffene leiden zudem in der akuten Phase einer Schizophrenie unter Schlafstörungen.(oh ja...)

Nach Abklingen einer akuten schizophrenen Episode tritt teilweise eine depressive Phase als Nachschwankung auf.

Wichtig ist eine sorgfältige Diagnose, da schizophrenieähnliche Symptome auch durch Epilepsie oder andere Erkrankungen des Gehirns und durch den Konsum oder den Entzug von Drogen hervorgerufen werden können. Als problematisch gilt, dass zwischen dem tatsächlichen Ausbruch der Krankheit und ihrer Diagnose oft eine erhebliche Zeitspanne liegt.(exakt - so um die hm..7(?) Jahre bei mir etwa)

Bleuler (der "Entdecker der Schizophrenie) definierte folgende Symptome der Schizophrenie:

* Primärsymptome oder Grundsymptome
o Denken (Zerfahrenheit, Sperrung, gemachte Gedanken, Begriffszerfall)
o Affektivität (inadäquater Affekt, Parathymie, gehobene oder depressive Stimmung, Angst)
o Ambivalenz
o Autismus
* Akzessorische Symptome
o Wahn
o Halluzination
o Katatone Symptome

Kurt Schneider definierte folgende Symptome der Schizophrenie :

* Symptome ersten Ranges (Erstrangsymptome):
o Dialogische Stimmen
o Kommentierende Stimmen
o Leibliche Beeinflussungserlebnisse
o Gedankeneingebung
o Gedankenentzug
o Gedankenausbreitung
o Gefühl des Gemachten
o Wahnwahrnehmung
* Symptome zweiten Ranges
o Sonstige akustische Halluzinationen
o Halluzinationen auf anderen Sinnesgebieten
o Wahneinfälle
o Ratlosigkeit
o Depressive und frohe Verstimmung (die frohe verstimmung eher bei der Hebephrenie)
o Erlebte Gefühlsverarmung

Heute folgt die Klassifikation von Erkrankungen des schizophrenen Formenkreises der ICD-10.


Formen der Schizophrenie?

Paranoide-halluzinatorische Schizophrenie (die häufigste aller Formen leide auch ich drunter)

Hebephrenie
(früher sehr häufig, heute seltener wegen der Entdeckung der Neuroleptika)

Katatonie
(Störung der Psychomotorik, Tremor(Hibbeligkeit) oder Stupor(Starre) sehr häufig)

Schizophrenia simplex
(schwer zu diagnostizieren; fast nur Minussymptomatik - erkrankte werden oft authistisch)

Und wie entsteht sowas? Und wie häufig ist das? Kann das jeder kriegen?

Die Entstehung der Schizophrenie ist noch nicht völlig geklärt.
Man kann aber davon ausgehen das immer neurologische und psychosoziale Ursachen vorliegen müssen, damit die Krankheit ausbricht.

Das so genannte Lifetime-Risiko, an einer schizophrenen Psychose zu erkranken, beträgt 1 Prozent, das heißt, statistisch gesehen durchlebt jeder Hundertste mindestens einmal im Leben eine schizophrene Episode. Schizophrenie ist also eine durchaus weitverbreitete Krankheit.

Die Inzidenzraten (Neuerkrankungen) pro Jahr liegen unter denen der Lifetime Prävalenz bei etwa einer Person von 10.000, wie aus einer WHO-Multicenterstudie (Jablenski, 1995) hervorgeht.

Männer und Frauen erkranken in etwa gleich häufig. Allerdings erkranken im Durchschnitt Frauen später (zwischen dem 25. und 30. Lebensjahr) als Männer (zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr). (wer als Kind/Juegndlicher erkrankt hat schlechtere Karten - eine Faustregel sagt: je unausgereifter das Gehirn, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Chronifizierung)

Schizophrenien kommen in allen Kulturen der Welt mit gleicher Häufigkeit vor, aber das jeweilige Erscheinungsbild wechselt mit den soziokulturellen Gegebenheiten. So findet man beispielsweise den Subtypus einer katatonen Schizophrenie in Industrieländern viel seltener (fast gar nicht mehr) als in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Und ist das heilbar?

Bei jedem Fünften heilt eine Ersterkrankung ohne Wiederkehr aus. Selbst nach jahrelanger Krankheitsdauer bessert sich der Zustand mancher Patienten plötzlich. Bei anderen kommt es zur Wiedererkrankung in unterschiedlichen Zeitabständen und mit unterschiedlicher Häufigkeit. Zum einen bestimmt die Eigengesetzlichkeit der Krankheit selbst den Verlauf. Sodann hängt die weitere Entwicklung von den persönlichen und sozialen Bewältigungsmöglichkeiten des Patienten ab. Alles entscheidend beeinflusst aber eine ausreichende und zuverlässig eingehaltene Neuroleptika-Therapie die Prognose günstig. Wenn die Medikamente regelmäßig eingenommen werden, sinkt die Zahl der Wiedererkrankungen auf 30 Prozent.

Jeder dritte chronische Verlauf ist leicht. Ein Drittel der Patienten erreicht eine gewisse Besserung mit zwischenzeitlichen Rückfällen, und ein weiteres Drittel hat eine ungünstige Prognose mit bleibenden und zunehmenden Persönlichkeitsveränderungen, die bei jedem Rückfall verstärkt werden. Günstig ist, wenn die Krankheit in späten Jahren plötzlich beginnt und eher die zusätzlichen Beschwerden aufweist.

Ein ständiger Aufenthalt im Krankenhaus ist nur bei jedem Vierten nötig, 60 Prozent der Betroffenen gliedern sich wieder in das soziale Umfeld ein und können arbeiten. Die Krankheit reduziert die Lebenserwartung der Betroffenen um durchschnittlich zehn Jahre.

Und was tut man dagegen?

Medikamente

Neuroleptika:

Neuroleptika (Entdeckung im Jahr 1952) blockieren die Wirkung des Nervenbotenstoffs Dopamin im Gehirn (Dopamin-Antagonisten). Damit sind sie die Grundlage der Behandlung von Psychosen wie der Schizophrenie.

Die "klassischen" Neuroleptika sind besonders bei den Grundbeschwerden wirksam. Allerdings haben sie auch stärkere Nebenwirkungen wie Bewegungsstörungen (Muskelsteifigkeit, Zittern) unwillkürliche Muskelzuckungen (Spätdyskinesien), Dämpfung des Empfindens, Müdigkeit, Antriebslosigkeit sowie Gewichtszunahme. Die neueren antipsychotischen Medikamente haben eine günstige Wirkung auch auf die zusätzlichen Beschwerden. Ein weiterer Vorteil dieser neuen oder „atypischen“ Neuroleptika ist, dass sie weniger gravierende Nebenwirkungen verursachen als die klassischen.

Die verschiedenen Neuroleptika werden unterschiedlich dosiert gegeben, je nachdem, unter welchen Symptomen der Patient gerade leidet, ob ein akuter Schub bekämpft werden muss oder eine Wiedererkrankung verhindert werden soll.

Trotz der zum langen Liste an Nebenwirkungen sind Neuroleptika in der Regel gut verträglich. Die meisten Nebenwirkungen mit Ausnahme der unwillkürliche Muskelzuckungen verschwinden nach Absetzen des Mittels wieder.

Antidepressiva:

Antidepressiva beeinflussen Stimmung, Antrieb und Leistungsfähigkeit der schizophrenen Patienten positiv. Wenn eine depressive Grundstimmung vorliegt, werden sie zusätzlich zu den antipsychotisch wirksamen Neuroleptika gegeben.

Beruhigungsmittel:


Sie lösen Angstzustände und wirken entspannend. Sie können jedoch abhängig machen.

Psychotherapie

Die verschiedenen Behandlungsformen der Psychotherapie haben auf die Grunderkrankung nur einen geringen Effekt. Jedoch können sie entscheidend helfen, die beängstigenden Erlebnisse während der Krankheitszeiten zu verarbeiten und damit die Folgen der Erkrankung für die Persönlichkeit positiv zu beeinflussen. Psychotherapien steigern das Selbstwertgefühl, stärken die eigene Initiative, trainieren die Konzentrationsfähigkeit, zeigen Bewältigungsansätze auf, ermöglichen die Aufnahme einer Berufstätigkeit und verhindern die soziale Isolierung. In Arbeit mit den Angehörigen sucht man nach Möglichkeiten, wie der Schizophrene in der familiären Umgebung am besten betreut werden kann. Psychotherapie ist oft Voraussetzung für den Beginn einer medikamentösen Behandlung und deren zuverlässige Weiterführung.

Quellen:
wikipedia.org
netdoctor.de
tong.piranho.com
eigener aufsatz zum thema

Sonntag, 15. Januar 2006

Dissoziative Persönlichkeitsstörung - Ich Bin Viele

Lizzy mag Bücher, sie liest ständig - sie mag keinen Trubel. Sie hasst Eiscreme und ist gegen Penicilin allergisch.

Irene - sie ist Mutter, 42 Jahre, Hausfrau - sie ist Linkshänderin.

Janosch mag Autos. Er ist ein sehr lieber kleiner Junge. Er ist gerade 6 geworden.

Alle diese Menschen sind grundauf verschieden - doch alle gehören zu einer Person - Inka.

Inka kann sich nicht erinnern was war, als sie noch klein war...sie weiß das sie ihren Onkel gar nicht mochte - er ist immer in ihr Zimmer gekommen, wenn Mama unterwegs war - Inka hasst den Onkel.

Inka ist heute 24 und hat immer Probleme mit Beziehungen, Männer sind ihr zuwider, sie will nicht das sie sie anfassen.

Inka leidet an DIS.

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So wie Inka leiden etwa (man kann genauere Schätzungen nur unter stationären psychiatrischen Patienten angeben) ca. 5% an einer Dissoziative Identitätsstörung. Frauen sind etwa viermal häufiger als Männer betroffen.

Der Grund dafür dürfte sein, das man davon ausgeht das sexueller oder anderer Missbrauch im Kindesalter die Ursache der DIS ist udn der häufiger an Frauen verübt wird.

Grundvoraussetzung für die Abspaltung von Teilidentitäten ist die psychobiologische Fähigkeit zur Dissoziation, die insbesondere bei Kindern stark ausgeprägt ist: In besonders bedrohlichen Situationen wird die Informationsweiterleitung im Gehirn z.T. blockiert.

Zum Schutz der Person arbeiten einige Hirnregionen nicht weiter - so wird der Betroffene auch vor Erinnerungen an die belastende Situation geschützt.

Dieser Schutzmechanismus funktioniert aber nicht vollständig, so dass später auch scheinbar neutrale Reize (z.B. die gleiche Tapete wie im Kinderzimmer) einschießende Gedanken hervorrufen können, die an die belastenden Erlebnisse erinnern. (Man nennt solche Auslöser "Trigger", in vielen Bereichen ist deshalb eine Triggerwarnung angebracht, oft auch einfach durch ein "*" gekennzeichnet.)

Die Dissoziation löst im System der Teilpersönlichkeiten bei vielen Betroffenen einen großen inneren Druck aus. Häufig wird dann selbstverletzendes Verhalten eingesetzt, um diesen Druck abzubauen und den Kontakt zur Realität wieder herzustellen.

Durch dieses SVV wird oft fehldiagnostiziert. Borderline oder änliches wird anstelle der DIS angenommen.

Kaum eine andere psychiatrische Diagnose ist so umstritten wie die der Dissoziativen Identitätsstörung.

Nachdem in den 70er Jahren einige Fälle dieser Erkrankung bekannt wurden und ausführlich in den Medien darüber berichtet wurde, kam es zunächst zu einem starken Anstieg dieser Diagnose. Damit verbunden wurde auch Kritik laut: Die Störung sei ein Produkt der Therapeuten, die Missbrauchserlebnisse und die multiplen Persönlichkeiten seien den Patientinnen eingeredet worden.

Auch wurden in den USA einige Gerichtsverfahren bekannt, in denen die Angeklagten auf Unzurechnungsfähigkeit plädierten, da sie zur Tatzeit in einem anderen Persönlichkeitszustand gewesen seien - in vielen Fälle konnte den Angeklagten jedoch nachgewiesen werden, dass sie simuliert hatten, um eine Strafe zu umgehen.

Obwohl die Dissoziative Identitätsstörung 1980 Einzug in das internationale Diagnosesystem für psychische Störungen gefunden hat, hält die Diskussion über die Existenz dieser Störung weiterhin an.

Das in den letzten Jahren gestiegene Bewusstsein für die Häufigkeit sexuellen Missbrauchs und nicht zuletzt die Aufdeckung von "Kinderschänderbanden" hat aber zu einer größeren Akzeptanz dieser Diagnose geführt.

Symptome dieser erkrankung sind sehr vielfältig, gemeinhin sagt man das zwei oder mehr (manchmal bis zu 100) voneinander unterscheidbare Identitäten oder Persönlichkeitszustände in einer Person existieren. Von diesen übernehmen mindestens zwei wiederholt die Kontrolle über das Verhalten.

Die Person, die den Großteil des normalen Alltags bestreitet, wird als "Host" (englisch: Gastgeber), die Teilpersönlichkeiten als "Alters" (abgeleitet von englisch: alternate, sinngemäß: anders, verändert) bezeichnet. Bei allen Betroffenen treten Gedächtnislücken auf.

Der Host ist sich der anderen Persönlichkeitszustände nur teilweise bewusst, so dass er sich auch nicht an deren Handlungen erinnert.

Viele Betroffene berichten, dass sie manchmal nicht wissen, wie sie an den Ort gekommen sind, an dem sie sich befinden; wer die Person ist, die sie eben gegrüßt hat oder wer den Einkaufszettel auf ihrem Tisch geschrieben hat. Die verschiedenen Identitäten unterscheiden sich meist deutlich: Sie haben verschiedene Namen, unterschiedliche Vorlieben und Verhaltensweisen Es zeigen sich auch physiologische Unterschiede, so kann z.B. eine Teilpersönlichkeit allergisch auf eine Substanz reagieren, die andere aber nicht.

Die Charaktereigenschaften des so genannten Alters stehen häufig im Gegensatz zur primären Person (dem Host). Das Ausmaß, in dem die verschiedenen Identitäten untereinander kooperieren (d.h. untereinander Zugriff auf die Erinnerungen und Handlungen haben und den Wechsel der Teilpersönlichkeiten koordinieren können), ist bei den Betroffenen unterschiedlich stark ausgeprägt.

Im Rahmen der Dissoziativen Identitätsstörung treten häufig eine Reihe von Begleitsymptomen auf:

* Depressionen
* Erinnerungsbilder von traumatischen Erfahrungen ("Flashbacks"), die oft durch scheinbar "neutrale" Reize ausgelöst werden (häufig werden deshalb in Texten zur Dissoziativen Identitätsstörung mögliche Reizwörter durch "*" maskiert, so z.B. s*xuelle M*sshandlung)
* Ängste
* Selbstverletzendes Verhalten und Suizidversuche
* Aggressionen
* Kopfschmerzen
* Alkohol- oder Drogenmissbrauch
* Essstörungen
* Zwanghaftes Verhalten
* Stimmen (der anderen Teilpersönlichkeiten) hören
(info (c) onmeda.de)

Zur Prognose der Dissoziativen Identitätsstörung finden sich in der Literatur nur wenig Angaben.

Generell gilt, dass die Erkrankung ohne Behandlung meist chronisch verläuft; dass aber auch nach langjähriger Behandlung für die Betroffenen oft in Teilbereichen Probleme bestehen bleiben. Durch die Entwicklung des EMDR

http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/astuecke/33404/

als Behandlungsmethode für traumatisierte Patienten hat sich allerdings die Prognose in den letzten Jahren deutlich verbessert. Einfluss auf den Verlauf der Dissoziativen Identitätsstörung hat auch das Ausmaß der erlittenen Traumatisierung.

So bestehen z.B. für Betroffene, deren Erkrankung durch ein verfrühtes Aufwachen aus der Narkose verursacht wurde, meist bessere Aussichten auf Heilung. Eine stark ausgeprägte Begleitsymptomatik (z.B. Essstörungen, Alkoholmissbrauch) können die Behandlung oft komplizieren.

Wichtig: DIS (oder auch MPS - Multiple Persönlichkeitsstörung) ist theoretisch heilbar

Donnerstag, 5. Januar 2006

PTBS - Again and Again

nighty

Es war ihr 12ter Geburstag, alle Gäste waren gegangen und nun waren nur noch Mama, Papa und Sie im girlandenbehangenen Wohnzimmer.

Mama schickte sie zu Bett, sie folgte.

3:17Uhr das Telefon klingelt, sie bleibt liegen, Mama wird schon ans Telefon gehen.

Mama geht nicht, sie steht auf, geht ans Telefon. Männerstimme. Schau nach den Eltern sagt die Stimme, bleib wo du bist, sagt sie auch, enden wie Mama & Papa wird sie sonst.

Wie Mama & Papa enden? Sie schlafen doch!

Sie geht langsam den Korridor entlang, der Kater strieft um ihre Beine. Sie steht vor der Schlafzimmertür. Geht hinein...

Da liegen sie, alles ok - aber - sie schaltet das Licht an, sieht, steht da, kann nicht weg sehen.

Sie will weglaufen aber da - ein Mann, ein Fremder, er hat eine Waffe. Er grinst so schrecklich. Hingehen soll sie, zu den Eltern. Sie geht. Legt die Bettdecke um - überall Blut.

Mama & Papa - tot.

Die Geiselnahme dauerte fünf tage an, dann konnte die örtliche Polizei den Geiselnehmer udn Mörder ihrer Eltern überwältigen. Sie lebt heute bei den Großeltern.

____________________________________________

Das könnte einer der Auslöser für eine PTBS, eine Posttraumatische Belastungsstörung sein.

Im englisch-sprachigen Raum oft auch als "PVS" (Post Vietnam Syndrom) bezeichnet, was von der Annahme ausgeht, PTBSen würden nur von Krieg & Folter ausgelöst.

Mittlerweile weiß man aber das alle traumatischen Erlebnisse die mit Todesangst einhergehen, PTBS auslösen können.

Betroffene erleben Flashbacks, oft mit Geräuschen, Emotionen und Gerüchen begleitet. Weiterin kommt es zu Alpträumen und Schlafstörungen. Da oft Amnesien auftreten, gibt es Psychotherapeuten die eien "Regressionshypnose", also eine Erlebnisrückholung anfangen, so das sich der Patient wieder an alles erinnert. Inwieweit das richtig ist, ist umstritten.

Man sollte einen PTBSler nicht "triggern" als im keine Auslöser geben die an das Trauma erinnern.

PTBS ist meistens chronisch, kann sich aber durch Therapien oder auch spontan von selbst bessern.
Geraten wird zu einer Psychotherapie (z. B. kognitive Verhaltenstherapie oder psychodynamische Therapie), in schweren Fällen zu einer stationären Traumatherapie bei der auch Medikamente verabreicht werden.

Besonders schwere Formen sind unteranderem das KZ-Syndrom. Hier werden Menschen zusammen gefasst die den Holocaust überlebten. nach neueren Studien ist zubeobachten das auch die 2. Generation dieser Opfer, also die Kinder der ehemaligen Insassen die nicht dirket dem Naziterror ausgesetz waren, trotzdem Symptome zeigen.

Bei den deutschen Soldaten hingegen, wurden auch PTBS festgestellt - damals als "Kriegszitterer" bezeichnet, da das Hauptsymptom starkes Zittern war. Diese Männer hatten zu dem Zeitpunkt sogut wie keien Heilungschancen da Psychiatrie und Psychologie noch wenig entwickelt waren, was dazu führte das sie den rest ihres Lebens schwerst pflegebedürftig blieben.

Erst später erkannte man, dass auf jeder Seite der Soldaten PTBS auftrat.

Wichtig: PTBS ist heilbar (im besten Falle auch gar nicht therapierbedürftig)

Samstag, 31. Dezember 2005

...

FROHES NEUES JAHR ^^

Die Zweite Krankheit

Das Problem aller psychischen Krankheit ist folgendes: die Gesellschaft.
So provokant und "typisch" das auch klingen mag, das ist, was wirklich krank macht. Der Depressive wird als "Pessimist" dargestellt, der Soziophobiker als "Spielverderber", der Borderliner sei ein "DauerPMSler" und der Schizophrene & der DIS'ler schlicht "Psychopathische Massenmörder".

Geprägt durch Medien und jahrzente langen Fehlinformationen, tingeln bis heute böse Gerüchte durch die Schichten, von Gewalt durch Verrückte und Unheilbarkeit der Krankheiten etc. natürlich ist das ausgemachter Blödsinn aber wie erklärt man das? Kurzum, wird einfach nicht bedacht das psychisch Kranke nicht doof sind, sie kriegen alles mit und verarbeiten das auf unterschiedliche Weise aber egal welche Krankheit, eins haben alle gemein: sie wissen nicht wie sie es der Gesellschaft rechtmachen sollen; wie soll man sich für eine Krankheit rechtfertigen die man nicht gewollt hat?

Niemand hat den Manisch-Depressiven gefragt ob er in seinen Stimmungen so sehr schwanken will, das er sich selbst den größten Stress macht, keiner fragte den Zwangskranken ob er es gut findet sich so oft die Hände zu waschen bis sie schorfig werden...

Die Sprüche der Umwelt prallen nicht ab, sie werden aufgesogen und sortiert bis auch die kleinste Bemerkung zum innerlichen Supergau führt, es zu Kurzschlußhandlungen kommt oder zum totalen Zusammenbruch - dann kommt das berühmte wir konnten ja nicht ahnen... und schon ist die Zweite Krankheit die eigentliche.


Kitty

Dienstag, 27. Dezember 2005

Klappe die Zweite

So ein neuer Blog, ein neues Schreibthema - und ein neuer Blogname: wer wissen will warum Psy(chat)rie - 1. Psychiatrie und Psychose und auch viele andere psychische Krankheiten wird das Thema dieses Blogs 2. Chat ist das französische Wort für Katze - und wer mich kennt weiß warum

hoffe euer Interesse ist geweckt ;)


Kitty

Psy(chat)rie

A ballettdancing Terrorist, wearing pink lipstick and having a black soul...

Aktuelle Beiträge

zeig mir deine schrift...
Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis: Kitty...
KittyTheCat - 3. Dez, 17:51
Psychiatriestatement...
Psychiatriestatement eines Patienten in der Schweiz Kann...
KittyTheCat - 2. Jul, 11:41
einfach... naja.. eigentlich...
einfach... naja.. eigentlich genau so wie's klingt...
KittyTheCat - 23. Apr, 16:11
das hört sich schlimm...
das hört sich schlimm an. Wie meinst Du das?
Mauzi - 16. Apr, 22:47
X. Manchmal
Den Geruch von neuen Büchern und das knistern...
KittyTheCat - 16. Apr, 22:13

Mein Lesestoff


Friedrich Nietzsche
Der Antichrist


Lea Fleischmann
Rabbi Nachman und die Thora



Carl-Peter Steinmann
Von wegen letzte Ruhe!


Mary H. Herbert
Die Letzte Zauberin


James Herbert
Totentanz


Will-Erich Peuckert
Geheimkulte

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