Schizophrenie - Krankheit der Missverständnisse
Was ist denn eigentlich Schizophrenie?
Schizophrenie (v. griech. σχίζειν "abspalten"und φρήν „Seele“) ist eine Sammelbezeichnung für eine ganze Reihe von psychischen Krankheiten. Sie wird den Psychosen zugeordnet. Man spricht daher auch von "Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis". Die Schizophrenie ist eine der häufigsten Störungen im stationären Bereich der Psychiatrie.
Und was für Symptome gibt es?
Charakteristisch sind Halluzinationen (zB akustische - Stimmen/Geräusche hören), Ich-Störungen(bin ich wirklich ich?, ich werde doch beeinflusst!) und formale Denkstörungen(ich will dem gespräch folgen aber...wo kommen all diese gedanken her?!).
Häufig sind dabei akustische Halluzinationen: ca. 80% der an einer schizophrenen Psychose Erkrankten hören Stimmen. Befehlende (imperative) sind dabei selten.(selten ja - aber da - häufiger sind aber die "über den Kopf hinweg redenden"
Ein entscheidendes Kriterium für die Diagnose ist das wahnhafte Denken. Ein Wahn bedeutet eine unerschütterliche Überzeugung, die auch durch Fakten nicht zu widerlegen ist; für den Kranken besteht eine „Wahngewissheit“, etwa verfolgt, beobachtet oder abgehört zu werden. Diese Symptome werden als „Plussymptomatik“ bezeichnet.
Im Gegensatz dazu stehen die „Minussymptome“, wie etwa sozialer Rückzug, emotionale Verarmung oder Verflachung, Antriebsverlust, Willensschwäche (Abulie), mangelnde Körperpflege, psychomotorische Verlangsamung. Viele Betroffene leiden zudem in der akuten Phase einer Schizophrenie unter Schlafstörungen.(oh ja...)
Nach Abklingen einer akuten schizophrenen Episode tritt teilweise eine depressive Phase als Nachschwankung auf.
Wichtig ist eine sorgfältige Diagnose, da schizophrenieähnliche Symptome auch durch Epilepsie oder andere Erkrankungen des Gehirns und durch den Konsum oder den Entzug von Drogen hervorgerufen werden können. Als problematisch gilt, dass zwischen dem tatsächlichen Ausbruch der Krankheit und ihrer Diagnose oft eine erhebliche Zeitspanne liegt.(exakt - so um die hm..7(?) Jahre bei mir etwa)
Bleuler (der "Entdecker der Schizophrenie) definierte folgende Symptome der Schizophrenie:
* Primärsymptome oder Grundsymptome
o Denken (Zerfahrenheit, Sperrung, gemachte Gedanken, Begriffszerfall)
o Affektivität (inadäquater Affekt, Parathymie, gehobene oder depressive Stimmung, Angst)
o Ambivalenz
o Autismus
* Akzessorische Symptome
o Wahn
o Halluzination
o Katatone Symptome
Kurt Schneider definierte folgende Symptome der Schizophrenie :
* Symptome ersten Ranges (Erstrangsymptome):
o Dialogische Stimmen
o Kommentierende Stimmen
o Leibliche Beeinflussungserlebnisse
o Gedankeneingebung
o Gedankenentzug
o Gedankenausbreitung
o Gefühl des Gemachten
o Wahnwahrnehmung
* Symptome zweiten Ranges
o Sonstige akustische Halluzinationen
o Halluzinationen auf anderen Sinnesgebieten
o Wahneinfälle
o Ratlosigkeit
o Depressive und frohe Verstimmung (die frohe verstimmung eher bei der Hebephrenie)
o Erlebte Gefühlsverarmung
Heute folgt die Klassifikation von Erkrankungen des schizophrenen Formenkreises der ICD-10.
Formen der Schizophrenie?
Paranoide-halluzinatorische Schizophrenie (die häufigste aller Formen leide auch ich drunter)
Hebephrenie
(früher sehr häufig, heute seltener wegen der Entdeckung der Neuroleptika)
Katatonie
(Störung der Psychomotorik, Tremor(Hibbeligkeit) oder Stupor(Starre) sehr häufig)
Schizophrenia simplex
(schwer zu diagnostizieren; fast nur Minussymptomatik - erkrankte werden oft authistisch)
Und wie entsteht sowas? Und wie häufig ist das? Kann das jeder kriegen?
Die Entstehung der Schizophrenie ist noch nicht völlig geklärt.
Man kann aber davon ausgehen das immer neurologische und psychosoziale Ursachen vorliegen müssen, damit die Krankheit ausbricht.
Das so genannte Lifetime-Risiko, an einer schizophrenen Psychose zu erkranken, beträgt 1 Prozent, das heißt, statistisch gesehen durchlebt jeder Hundertste mindestens einmal im Leben eine schizophrene Episode. Schizophrenie ist also eine durchaus weitverbreitete Krankheit.
Die Inzidenzraten (Neuerkrankungen) pro Jahr liegen unter denen der Lifetime Prävalenz bei etwa einer Person von 10.000, wie aus einer WHO-Multicenterstudie (Jablenski, 1995) hervorgeht.
Männer und Frauen erkranken in etwa gleich häufig. Allerdings erkranken im Durchschnitt Frauen später (zwischen dem 25. und 30. Lebensjahr) als Männer (zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr). (wer als Kind/Juegndlicher erkrankt hat schlechtere Karten - eine Faustregel sagt: je unausgereifter das Gehirn, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Chronifizierung)
Schizophrenien kommen in allen Kulturen der Welt mit gleicher Häufigkeit vor, aber das jeweilige Erscheinungsbild wechselt mit den soziokulturellen Gegebenheiten. So findet man beispielsweise den Subtypus einer katatonen Schizophrenie in Industrieländern viel seltener (fast gar nicht mehr) als in Entwicklungs- und Schwellenländern.
Und ist das heilbar?
Bei jedem Fünften heilt eine Ersterkrankung ohne Wiederkehr aus. Selbst nach jahrelanger Krankheitsdauer bessert sich der Zustand mancher Patienten plötzlich. Bei anderen kommt es zur Wiedererkrankung in unterschiedlichen Zeitabständen und mit unterschiedlicher Häufigkeit. Zum einen bestimmt die Eigengesetzlichkeit der Krankheit selbst den Verlauf. Sodann hängt die weitere Entwicklung von den persönlichen und sozialen Bewältigungsmöglichkeiten des Patienten ab. Alles entscheidend beeinflusst aber eine ausreichende und zuverlässig eingehaltene Neuroleptika-Therapie die Prognose günstig. Wenn die Medikamente regelmäßig eingenommen werden, sinkt die Zahl der Wiedererkrankungen auf 30 Prozent.
Jeder dritte chronische Verlauf ist leicht. Ein Drittel der Patienten erreicht eine gewisse Besserung mit zwischenzeitlichen Rückfällen, und ein weiteres Drittel hat eine ungünstige Prognose mit bleibenden und zunehmenden Persönlichkeitsveränderungen, die bei jedem Rückfall verstärkt werden. Günstig ist, wenn die Krankheit in späten Jahren plötzlich beginnt und eher die zusätzlichen Beschwerden aufweist.
Ein ständiger Aufenthalt im Krankenhaus ist nur bei jedem Vierten nötig, 60 Prozent der Betroffenen gliedern sich wieder in das soziale Umfeld ein und können arbeiten. Die Krankheit reduziert die Lebenserwartung der Betroffenen um durchschnittlich zehn Jahre.
Und was tut man dagegen?
Medikamente
Neuroleptika:
Neuroleptika (Entdeckung im Jahr 1952) blockieren die Wirkung des Nervenbotenstoffs Dopamin im Gehirn (Dopamin-Antagonisten). Damit sind sie die Grundlage der Behandlung von Psychosen wie der Schizophrenie.
Die "klassischen" Neuroleptika sind besonders bei den Grundbeschwerden wirksam. Allerdings haben sie auch stärkere Nebenwirkungen wie Bewegungsstörungen (Muskelsteifigkeit, Zittern) unwillkürliche Muskelzuckungen (Spätdyskinesien), Dämpfung des Empfindens, Müdigkeit, Antriebslosigkeit sowie Gewichtszunahme. Die neueren antipsychotischen Medikamente haben eine günstige Wirkung auch auf die zusätzlichen Beschwerden. Ein weiterer Vorteil dieser neuen oder „atypischen“ Neuroleptika ist, dass sie weniger gravierende Nebenwirkungen verursachen als die klassischen.
Die verschiedenen Neuroleptika werden unterschiedlich dosiert gegeben, je nachdem, unter welchen Symptomen der Patient gerade leidet, ob ein akuter Schub bekämpft werden muss oder eine Wiedererkrankung verhindert werden soll.
Trotz der zum langen Liste an Nebenwirkungen sind Neuroleptika in der Regel gut verträglich. Die meisten Nebenwirkungen mit Ausnahme der unwillkürliche Muskelzuckungen verschwinden nach Absetzen des Mittels wieder.
Antidepressiva:
Antidepressiva beeinflussen Stimmung, Antrieb und Leistungsfähigkeit der schizophrenen Patienten positiv. Wenn eine depressive Grundstimmung vorliegt, werden sie zusätzlich zu den antipsychotisch wirksamen Neuroleptika gegeben.
Beruhigungsmittel:
Sie lösen Angstzustände und wirken entspannend. Sie können jedoch abhängig machen.
Psychotherapie
Die verschiedenen Behandlungsformen der Psychotherapie haben auf die Grunderkrankung nur einen geringen Effekt. Jedoch können sie entscheidend helfen, die beängstigenden Erlebnisse während der Krankheitszeiten zu verarbeiten und damit die Folgen der Erkrankung für die Persönlichkeit positiv zu beeinflussen. Psychotherapien steigern das Selbstwertgefühl, stärken die eigene Initiative, trainieren die Konzentrationsfähigkeit, zeigen Bewältigungsansätze auf, ermöglichen die Aufnahme einer Berufstätigkeit und verhindern die soziale Isolierung. In Arbeit mit den Angehörigen sucht man nach Möglichkeiten, wie der Schizophrene in der familiären Umgebung am besten betreut werden kann. Psychotherapie ist oft Voraussetzung für den Beginn einer medikamentösen Behandlung und deren zuverlässige Weiterführung.
Quellen:
wikipedia.org
netdoctor.de
tong.piranho.com
eigener aufsatz zum thema
Schizophrenie (v. griech. σχίζειν "abspalten"und φρήν „Seele“) ist eine Sammelbezeichnung für eine ganze Reihe von psychischen Krankheiten. Sie wird den Psychosen zugeordnet. Man spricht daher auch von "Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis". Die Schizophrenie ist eine der häufigsten Störungen im stationären Bereich der Psychiatrie.
Und was für Symptome gibt es?
Charakteristisch sind Halluzinationen (zB akustische - Stimmen/Geräusche hören), Ich-Störungen(bin ich wirklich ich?, ich werde doch beeinflusst!) und formale Denkstörungen(ich will dem gespräch folgen aber...wo kommen all diese gedanken her?!).
Häufig sind dabei akustische Halluzinationen: ca. 80% der an einer schizophrenen Psychose Erkrankten hören Stimmen. Befehlende (imperative) sind dabei selten.(selten ja - aber da - häufiger sind aber die "über den Kopf hinweg redenden"
Ein entscheidendes Kriterium für die Diagnose ist das wahnhafte Denken. Ein Wahn bedeutet eine unerschütterliche Überzeugung, die auch durch Fakten nicht zu widerlegen ist; für den Kranken besteht eine „Wahngewissheit“, etwa verfolgt, beobachtet oder abgehört zu werden. Diese Symptome werden als „Plussymptomatik“ bezeichnet.
Im Gegensatz dazu stehen die „Minussymptome“, wie etwa sozialer Rückzug, emotionale Verarmung oder Verflachung, Antriebsverlust, Willensschwäche (Abulie), mangelnde Körperpflege, psychomotorische Verlangsamung. Viele Betroffene leiden zudem in der akuten Phase einer Schizophrenie unter Schlafstörungen.(oh ja...)
Nach Abklingen einer akuten schizophrenen Episode tritt teilweise eine depressive Phase als Nachschwankung auf.
Wichtig ist eine sorgfältige Diagnose, da schizophrenieähnliche Symptome auch durch Epilepsie oder andere Erkrankungen des Gehirns und durch den Konsum oder den Entzug von Drogen hervorgerufen werden können. Als problematisch gilt, dass zwischen dem tatsächlichen Ausbruch der Krankheit und ihrer Diagnose oft eine erhebliche Zeitspanne liegt.(exakt - so um die hm..7(?) Jahre bei mir etwa)
Bleuler (der "Entdecker der Schizophrenie) definierte folgende Symptome der Schizophrenie:
* Primärsymptome oder Grundsymptome
o Denken (Zerfahrenheit, Sperrung, gemachte Gedanken, Begriffszerfall)
o Affektivität (inadäquater Affekt, Parathymie, gehobene oder depressive Stimmung, Angst)
o Ambivalenz
o Autismus
* Akzessorische Symptome
o Wahn
o Halluzination
o Katatone Symptome
Kurt Schneider definierte folgende Symptome der Schizophrenie :
* Symptome ersten Ranges (Erstrangsymptome):
o Dialogische Stimmen
o Kommentierende Stimmen
o Leibliche Beeinflussungserlebnisse
o Gedankeneingebung
o Gedankenentzug
o Gedankenausbreitung
o Gefühl des Gemachten
o Wahnwahrnehmung
* Symptome zweiten Ranges
o Sonstige akustische Halluzinationen
o Halluzinationen auf anderen Sinnesgebieten
o Wahneinfälle
o Ratlosigkeit
o Depressive und frohe Verstimmung (die frohe verstimmung eher bei der Hebephrenie)
o Erlebte Gefühlsverarmung
Heute folgt die Klassifikation von Erkrankungen des schizophrenen Formenkreises der ICD-10.
Formen der Schizophrenie?
Paranoide-halluzinatorische Schizophrenie (die häufigste aller Formen leide auch ich drunter)
Hebephrenie
(früher sehr häufig, heute seltener wegen der Entdeckung der Neuroleptika)
Katatonie
(Störung der Psychomotorik, Tremor(Hibbeligkeit) oder Stupor(Starre) sehr häufig)
Schizophrenia simplex
(schwer zu diagnostizieren; fast nur Minussymptomatik - erkrankte werden oft authistisch)
Und wie entsteht sowas? Und wie häufig ist das? Kann das jeder kriegen?
Die Entstehung der Schizophrenie ist noch nicht völlig geklärt.
Man kann aber davon ausgehen das immer neurologische und psychosoziale Ursachen vorliegen müssen, damit die Krankheit ausbricht.
Das so genannte Lifetime-Risiko, an einer schizophrenen Psychose zu erkranken, beträgt 1 Prozent, das heißt, statistisch gesehen durchlebt jeder Hundertste mindestens einmal im Leben eine schizophrene Episode. Schizophrenie ist also eine durchaus weitverbreitete Krankheit.
Die Inzidenzraten (Neuerkrankungen) pro Jahr liegen unter denen der Lifetime Prävalenz bei etwa einer Person von 10.000, wie aus einer WHO-Multicenterstudie (Jablenski, 1995) hervorgeht.
Männer und Frauen erkranken in etwa gleich häufig. Allerdings erkranken im Durchschnitt Frauen später (zwischen dem 25. und 30. Lebensjahr) als Männer (zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr). (wer als Kind/Juegndlicher erkrankt hat schlechtere Karten - eine Faustregel sagt: je unausgereifter das Gehirn, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Chronifizierung)
Schizophrenien kommen in allen Kulturen der Welt mit gleicher Häufigkeit vor, aber das jeweilige Erscheinungsbild wechselt mit den soziokulturellen Gegebenheiten. So findet man beispielsweise den Subtypus einer katatonen Schizophrenie in Industrieländern viel seltener (fast gar nicht mehr) als in Entwicklungs- und Schwellenländern.
Und ist das heilbar?
Bei jedem Fünften heilt eine Ersterkrankung ohne Wiederkehr aus. Selbst nach jahrelanger Krankheitsdauer bessert sich der Zustand mancher Patienten plötzlich. Bei anderen kommt es zur Wiedererkrankung in unterschiedlichen Zeitabständen und mit unterschiedlicher Häufigkeit. Zum einen bestimmt die Eigengesetzlichkeit der Krankheit selbst den Verlauf. Sodann hängt die weitere Entwicklung von den persönlichen und sozialen Bewältigungsmöglichkeiten des Patienten ab. Alles entscheidend beeinflusst aber eine ausreichende und zuverlässig eingehaltene Neuroleptika-Therapie die Prognose günstig. Wenn die Medikamente regelmäßig eingenommen werden, sinkt die Zahl der Wiedererkrankungen auf 30 Prozent.
Jeder dritte chronische Verlauf ist leicht. Ein Drittel der Patienten erreicht eine gewisse Besserung mit zwischenzeitlichen Rückfällen, und ein weiteres Drittel hat eine ungünstige Prognose mit bleibenden und zunehmenden Persönlichkeitsveränderungen, die bei jedem Rückfall verstärkt werden. Günstig ist, wenn die Krankheit in späten Jahren plötzlich beginnt und eher die zusätzlichen Beschwerden aufweist.
Ein ständiger Aufenthalt im Krankenhaus ist nur bei jedem Vierten nötig, 60 Prozent der Betroffenen gliedern sich wieder in das soziale Umfeld ein und können arbeiten. Die Krankheit reduziert die Lebenserwartung der Betroffenen um durchschnittlich zehn Jahre.
Und was tut man dagegen?
Medikamente
Neuroleptika:
Neuroleptika (Entdeckung im Jahr 1952) blockieren die Wirkung des Nervenbotenstoffs Dopamin im Gehirn (Dopamin-Antagonisten). Damit sind sie die Grundlage der Behandlung von Psychosen wie der Schizophrenie.
Die "klassischen" Neuroleptika sind besonders bei den Grundbeschwerden wirksam. Allerdings haben sie auch stärkere Nebenwirkungen wie Bewegungsstörungen (Muskelsteifigkeit, Zittern) unwillkürliche Muskelzuckungen (Spätdyskinesien), Dämpfung des Empfindens, Müdigkeit, Antriebslosigkeit sowie Gewichtszunahme. Die neueren antipsychotischen Medikamente haben eine günstige Wirkung auch auf die zusätzlichen Beschwerden. Ein weiterer Vorteil dieser neuen oder „atypischen“ Neuroleptika ist, dass sie weniger gravierende Nebenwirkungen verursachen als die klassischen.
Die verschiedenen Neuroleptika werden unterschiedlich dosiert gegeben, je nachdem, unter welchen Symptomen der Patient gerade leidet, ob ein akuter Schub bekämpft werden muss oder eine Wiedererkrankung verhindert werden soll.
Trotz der zum langen Liste an Nebenwirkungen sind Neuroleptika in der Regel gut verträglich. Die meisten Nebenwirkungen mit Ausnahme der unwillkürliche Muskelzuckungen verschwinden nach Absetzen des Mittels wieder.
Antidepressiva:
Antidepressiva beeinflussen Stimmung, Antrieb und Leistungsfähigkeit der schizophrenen Patienten positiv. Wenn eine depressive Grundstimmung vorliegt, werden sie zusätzlich zu den antipsychotisch wirksamen Neuroleptika gegeben.
Beruhigungsmittel:
Sie lösen Angstzustände und wirken entspannend. Sie können jedoch abhängig machen.
Psychotherapie
Die verschiedenen Behandlungsformen der Psychotherapie haben auf die Grunderkrankung nur einen geringen Effekt. Jedoch können sie entscheidend helfen, die beängstigenden Erlebnisse während der Krankheitszeiten zu verarbeiten und damit die Folgen der Erkrankung für die Persönlichkeit positiv zu beeinflussen. Psychotherapien steigern das Selbstwertgefühl, stärken die eigene Initiative, trainieren die Konzentrationsfähigkeit, zeigen Bewältigungsansätze auf, ermöglichen die Aufnahme einer Berufstätigkeit und verhindern die soziale Isolierung. In Arbeit mit den Angehörigen sucht man nach Möglichkeiten, wie der Schizophrene in der familiären Umgebung am besten betreut werden kann. Psychotherapie ist oft Voraussetzung für den Beginn einer medikamentösen Behandlung und deren zuverlässige Weiterführung.
Quellen:
wikipedia.org
netdoctor.de
tong.piranho.com
eigener aufsatz zum thema
KittyTheCat - 5. Mrz, 23:18









Ich habe mich in meinen drei Therapien viel mit den Erkrankungen "Depressionen" und "Burn-Out" beschäftigt. Jetzt wo ich Deine Zeilen lese, fällt mir auf, dass ich zwischendurch auch Anzeichen von Schizophrenie hatte... glücklicherweise die "harmlose" Form. Naja, was heißt harmlos. Mit mir hat der Tod gesprochen. Er ist neben mir hergefahren auf dem Motorrad und hat mir einreden wollen, dass ich meine Leiden nur durch den Tod erlöst bekomme. So ein Mistkerl! (lach) nein, zum Lachen ist das nicht wirklich.
Davor ist das schon abundzu mal vorgekommen, dass jemand anders "mich" gelenkt hat. Das war in schlimmen Situationen, in denen ich mich irgendwie schützen musste. Das ist mir jetzt klar... Nach dem "Gespräch mit dem Tod" ist sowas aber nie wieder passiert.
Vielleicht hat mein Therapeut mich nie darauf angesprochen, damit ich mir keine Sorgen mache? Und weil er diese Ereignisse als "Mitläufer" eingestuft hat?
was du beschreibst klingt hart :/
aber ich kann dir sagen warum dein thera dich nicht drauf ansprach - weil es einmalig war
manche psychosymptome sind einmalig und sidn auch nicht gleich psychose selbst! das heißt es braucht einige symptome mehr um schizophrenie zu diagnostizieren
das manche "anders psychisch kranke" psychotische symptome zeigen is gar nicht so selten (genau wie schizo oft depris, zwänge, ängste bla entwickeln)
also wär "panikmache" hier unangebracht - wenn das nur einmal war - glückwunsch ^^
mach dir also keien sorgen :D
ganz liebe grüße
Kitty