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That's the story of...

Sonntag, 16. April 2006

X. Manchmal

Den Geruch von neuen Büchern und das knistern von Papier und Holz und die Farben von Wasser, das alles mag ich.

Es gibt auch Dinge die ich gerne tun würde, zum Beispiel durch einen Wasserfall laufen oder in einer Bibliothek übernachten oder mit einem Heißluftballon fliegen oder einen Vortrag halten.

Und manchmal will ich auch gar nichts mehr.




Kitty

Donnerstag, 2. Februar 2006

IX. Curriculum Vitae

Schau mal! Das Leben ist eine Party, irgendwann brauch man Drogen um es zu ertragen.

Schau mal! Das Leben ist ein Zug, von Station zu Station fahren wir und erwarten immer etwas besseres...bis wir erkennen "der Weg ist das Ziel" - doch dann ist es zu spät.

Schau mal! Das Leben ist ein Kurzsichtiger, was in der Ferne liegt, ist verschwommen und das naheliegende übersieht er so oft.

Doch denke nur! Das Leben ist ein Regenboden, bunt und scheinbar ungewiss - doch folgt es der immer gleichen Form; es erscheint, leuchtet auf, verblasst und ist verschwunden.

Doch denke nur! Das Leben ist ein Gedanke, ist er nicht da so träumt er nicht, wo nicht geträumt wird, wird nicht gelebt.

Doch denke nur! Das Leben ist ein Portrait, schaut auf dich hinab aus gemalten Augen, doch spricht, wenn der Künstler es wollte.

So erkennen wir! Das Leben ist ein Flaschenzug - zieht jemand das eine Ende hinunter, erlebt das andere einen Aufschwung.

carpe diem? CARPE VITA!

Montag, 16. Januar 2006

VIII. Das letzte Gefühl

psych7

Ich fühle kaum noch etwas. Manchmal. Meist ist es nur das Gefühl von Angst, aus Angst wird Panik, aus Panik Ohnmacht - und die Gefühle sind wieder verschwunden.

Freude empfinde ich kaum mehr. Eifersucht auch nicht. Nichtmal Wut.

Nein ich bin selten wütend. Ich kann es nicht mehr.

Ich bin aber ängstlich, das fühle ich ganz deutlich - Angst.

Ich verlange fast schon nach Angst, schaue Horrorfilme, mag sie.

Angst ist das letzte Gefühl, alles was ich noch habe.

Freitag, 13. Januar 2006

VII. Wichtig ist...

...das man weiß zu unterscheiden, ich weiß es nicht mehr.

Ich denke über seltsame Sachen nach, das der Ausspruch "Es tut mir Leid" eigentlich kein Trost sondern ein Vorwurf ist, so heißt er doch das man dem, der das sagt Ein Leid antut

und die Phrase "Wie geht es dir?" Doch eigentlich falsch ist, denn es müsste doch "Wie ergeht es dir heißen" und damit kann man nur eine bestimmte Situation beschreiben, denn wer sagt schon "Wie ergeht es dir im Allgemeinen" ?

Warum gibt es sowenige Wörter mit klarem Bezug (Badeanzug...BadeAnzug? Ich hab noch nie jemandem im Frack schwimmen sehen gehen)

warum gibt es soviele Wörter ohne jedem Bezug ("grün" ... ?)

Wer bestimmt wie Wörter heißen, der Entdecker? Wer hat wohl das grün entdeckt...

Widerspruch. Wieder Spruch?

Doppelbedeutung - Ball, das Spielzeug - Ball, das Fest

Sprache ist nie faktisch, Fakten sind nie sprachlich korrekt.

Wörter gehen verloren - wer sagt heut noch "vermalledeit", keiner nicht wahr? Wer sagt bei Chaos noch "Towubabou"?

Wieso ist "Handy" modern aber "Conrektor" nicht gebräuchlich?

Wichtig ist...das man sagt, was man sagen kann - wenn man denn kann - kann man? Was passiert wenn ich mich morgen wieder mit "o tempora, o mores!" aufrege, wenn ich denke das IPods überflüssig sind?

gebe mir Worte oder erfinde dir eigene

difficile est satiram non scribere


Kitty

Mittwoch, 11. Januar 2006

VI. wenn man nicht schreiben kann...

ill-fly-away (mp3, 682 KB)

anklicken, anhören oder es lassen


Kitty

Montag, 9. Januar 2006

V. Augen zu und durch...

...die Nacht. Würde sogern schlafen, doch sie lassen mich nicht. Schlaf ist Mangelware, bekommt man nicht mehr überall - der Krieg hat Wunden hinterlassen.

Zerbombte Synapsen, verlassene Gedankenbauten - da eine Wand mit einer Nachricht!

Ich bin ein Gefühl, man hat mich vergessen, suche wieder Leben

Suchen tut es...ich suche auch, wo sind all die Emotionen hin? Und der Schlaf, guter alter Freund. Verloren. Verloren?

Ich bin Kriegsopfer. Meine Welt liegt in Trümmern.

Die Reizflut hat Chaos hinterlassen. Ich hab Photos davon, willst Du sie sehen? Dann...

Herzlich Willkommen in meiner Welt! Ich hoffe du kannst mit Verwüstung und Tod umgehen? Erwarte keine Antworten; Krieg ist sinnlos, er ist einfach da, er bringt nichts, er fordert nur.

Oberbefehlshaber Psyche meldet sich zum Dienst!

Die Explosionen sind gigantisch. Tausendmal Wahn zersprengt sich und bildet neuen Wahn. Wenig Ideen werden zu Kriegsgefangenen, die meisten werden exikutiert.

Und zurück bleibt der gebrochene Soldat, des kämpfens müde. Ja Freunde, rennt um euer Leben.

psych2
Kitty

Samstag, 7. Januar 2006

IV. Weine nicht...

sadako

Höllenfeuer! Taubentod! Stirb nicht Seele...

Heute weine ich. Tu ich öfter, tut jeder. Heute hab ich geschrien, gegen alle, gegen alles. Suche noch nach weiteren Tränen; Leck! ich laufe aus, flickt mich denn keiner?

Frau über Bord - Untergang.

Bin unten auf dem Meeresgrund - doch sie zerren, ziehen, reißen. Kopf hoch!

Ich bin ein Baum. Stummer Zeuge alter Zeit. Ich wiege mich im Wind, umarme mich nur einmal...

Ich bin die Trauerweide. Das Leid gab mir den Namen. Doch bin ich namenlos, zahllos.

Ich bin nicht Du. Doch wer bist du? Wer bin ich? Was ist Ich?

Ich will kein Mitleid - ich will kein Lachen, ich will Akzeptanz - manchmal.

Weine nicht um mich, ich bin nicht so geboren.

Heut ist Krise. Salzbekrustet und immerda.



Kitty

Donnerstag, 5. Januar 2006

III. Lies mich

Ich will ein Buch sein - verschlossen wenn man nicht nachschlägt aber tiefgründig wenn man sich traut mich zu lesen.

Nehm dir Zeit für mich, ich hab viele Seiten.

Beachte meinen Titel, erkenne Neologismen, verstehe die Geschichte und sei der Ich-Erzähler.

Am Fuß des Berges warte ich,
im Schatten der Bäume triffst du mich,
Der Fluss des Lebens ändert sich,
versuch zu erkennen, innerlich


Metaphern Freunde, habt ihr sie erkannt? Paradoxien.

Vielleicht übersieht man zu oft die Fußnoten. Ein Blick, eine Haltung, das Spiel mit den Händen.

Erkenne Krankheit - sie hat keine Quellenangabe, sie ist einfach da, der Autor war nachlässig.

Book Me.

Gefaengnis

Mittwoch, 4. Januar 2006

II. ...so und Lachen

Politiker lachen auf Kommando, das kann ich auch. HAHA seht Ihr wie ich lache? Ich sehe es nicht - wär ich Optiker würde ich vielleicht sehen.

Suicide alle sehen's, keiner lacht -

warum nicht? Erlösung. Freiheit.


Freude schrängt mich ein, lachen ist so anstrengend - lasst mich auch mal traurig sein, doch ich bin zu traurig, sagen sie, man darf nicht traurig sein.

Ich hab auch immer Angst, hast auch du Angst?

Mich ängstigen die Bilder die ich sehe und die Stimmen...zuviele Farben, überall, Menschen - sie ängstigen mich, Du ängstigst mich.

learnwhatfearis2

Kitty

Dienstag, 3. Januar 2006

I. Ich und so

Ich kann nichts aber ich habe viele Berufe.

Ich bin Obdachloser, immer wenn ich spreche gehen die Leute an mir vorbei, sie haben keinen Nerv dafür, wechseln lieber das Thema, lassen sich nicht runterziehen.

Sie bezahlen schließlich für meine Existenz, ich könne ja auch arbeiten gehen. Immer Ärger, habe keine Rücksicht, würde sie ja gar nicht verstehen.

Stimmt. Habs versucht aber geht nicht mehr.

Aber Künstler muss man nicht verstehen und ich bin Künstler; obdachloser Künstler.
Ich kann Gedanken malen, Farben die die Wände hochkriechen und Hände die aus der Wänden kommen. Das sehen sie aber nicht, sie schätzen es nicht.

Meine Kunst ist pure Philosophie.

Wieso gibt es kein Lehrbuch von mir?! Vielleicht weil ich noch keins geschrieben habe oder - achja, ich kann ja nichts.

Beobachten kann ich aber doch, ich bin Kamerafrau. Ich filme alles was sie nicht sehen, Horror, Satire, Heimatfilm.

Sapere aude Freunde!

Meine Filme sind nicht Hollywood, ich hab mein eigenes Genre, das ICH aber nicht das Ich das Du siehst, sondern mein Ich, mein Ich ist nicht Gesellschaft.

Täglich bin ich Bühne, Akteure spielen auf mir, Stimmen. Ich filme mich selbst wie ich auf mir stehe und rumphilosophiere, ganz allein und durch die Kamera, fünf Kilo schwerer.

Gesellschaftliches Ich wiegt eben, das ist halt so.

Akzeptanz ist das Zauberwort - aber ich akzeptiere nicht, hat mich ja keiner gefragt.

Fragen tut mich eh keiner mehr, nur rhetorisch, fragen wie's weiter gehen soll oder wie es mir geht.
Was auf die Beine stellen, Eigeninitiative, geht mir gut sag ich dann. Rhetorik mit Rhetorik bekämpfen, ich bin ja Politiker.


Kitty

Psy(chat)rie

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das hört sich schlimm an. Wie meinst Du das?
Mauzi - 16. Apr, 22:47
X. Manchmal
Den Geruch von neuen Büchern und das knistern...
KittyTheCat - 16. Apr, 22:13

Mein Lesestoff


Friedrich Nietzsche
Der Antichrist


Lea Fleischmann
Rabbi Nachman und die Thora



Carl-Peter Steinmann
Von wegen letzte Ruhe!


Mary H. Herbert
Die Letzte Zauberin


James Herbert
Totentanz


Will-Erich Peuckert
Geheimkulte

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Zuletzt aktualisiert: 3. Dez, 17:52

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